Was macht die klassische und zunehmend unbekannt werdende Seife aus?!

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Hallo Ihr Lieben,

Ihr wisst ja, ich bin ein großer Fan von Prof. Braungart und gleichzeitig eine Gegnerin von unnötiger Umweltzerstörung, zu Lasten unserer Kinder.

In dem Video wird auch das Thema Palmöl kurz flankiert. Es zeigt sich, mit welcher Leichtsinnigkeit wir hier in Europa mit der Zukunft umgehen. Und der Zukunft von Ländern, die unsere Entwicklung berechtigterweise nachholen wollen. Wir haben es denen immerhin vorgemacht.

Aber bitte nicht das Thema Plastikvermeidung und deren negativen Folgen vergessen; aber ich schweife schon wieder ab. Es macht mich nur so traurig und lässt mich hilflos zurück, wenn ich mir das alles so betrachte. Im Grunde genommen weiß ich, wir müssten es jetzt stoppen und auch dann wäre es fast zu spät. Gerade, wenn ich an meine vier Kinder denke.

Jetzt aber zum Thema Seife und was diese für mich so besonders macht. Die Seife ist seit Jahren auf dem Rückzug, auch weil man uns zunehmend weißgemacht hat, das Gele die weitaus bessere Varianten sind – nur ob das so stimmt mag ich zu bezweifeln. In Bezug auf den Einsatz von Palmöl ganz sicher, das unterschreibe ich sogar unbesehen. Denn es gilt den Einsatz von Palmöl und damit der Vernichtung von Regenwäldern zu begegnen. Nur ist nicht auch in Duschgels Palmöl enthalten!? Also drehen wir uns mal wieder im Kreis. Das Zeug ist einfach überall drin und warum…, ja, weil es so schön billig ist und wir ja die Umweltkosten nicht berechnen und auch nicht zu tragen haben. Wir verschieben eh alles in die Zukunft, unsere Kinder werden es schon richten…nur sind sie dazu in der Lage?!

Der nächste Mythos, der uns immer wieder, wie einen Bären aufgebunden wird, ist der des angegriffenen Säureschutzmantel (Hydrolipidmantel) der Haut.

Unsere Haut ist ständigen Extrembelastungen ausgesetzt, egal ob wir uns waschen oder auch nicht waschen, in der Sonne, in der Kälte usw. usf. Dazu ist sie im Übrigen da, also um uns zu schützen und wir sollten alles daran setzen, dass ihre Regenerationsfähigkeit erhalten bzw. unterstützt wird. Und da ist für mich Seife ein probates Mittel, von einigen, die ich sehr gerne nutze.

Die Seifenpartikel lassen die Haut aufquellen. Dem wird viel Negatives nachgesagt. Frage ich allerdings Dermatologen,  sagen die wiederum etwas ganz anderes. Richtig ist, dass der Säureschutzmantel der Haut angegriffen bzw. ganz abgewaschen wird. Dem könnte man vorbeugen, indem man sich nur mit Wasser wäscht. Hängt dann aber auch vom Härtegrad des Wassers ab und der ist im Allgemeinen in Deutschland recht hoch, recht hart. Also fällt das für uns aus, denke ich.

Dermatologen sagen mir, dass das aufquellen der Haut ehr gut als schlecht ist. Denn solange die Haut bei abgewaschenen Säureschutzmantel aufgequollen ist, schützt dieses aufquellen, denn es „verschließt“ die Haut und schützt sie wiederum, bis der Säureschutzmantel in einigen Stunden wieder aufgebaut ist. Das klang früher für mich logisch, weshalb ich seit Jahren so verfahre und immer gut damit gefahren bin. Soll heißen, ich halte einen möglichen höheren pH-Wert aus (auch so ein Mythos) genauso aus, wie die Verwendung eines Stückchen Seife.

Nun ist die Frage, bilde ich mir eine schönere Haut einfach nur ein, weil sie evtl. genetisch veranlagt ist. Das kann ich an dieser Stelle weder bestätigen noch verneinen. Ich weiß nur, als unsere große Tochter (jetzt 20J.) vor knapp 3 Jahren zu uns kam und über schlechte Haut klagte, gab ich ihr genau diesen Ratschlag und sie befolgte ihn. Heute hat sie ein erheblich verbessertes Hautbild.

Ich gebe an dieser Stelle gerne zu, dass Einzelmaßnahmen selten zum Erfolg führen. Es liegt auch an der Ernährung und mit Sicherheit an einem Potpourri an Dingen, die wir täglich tun und die uns gut tun oder eben auch schaden. Eines weiß ich aber mit Bestimmtheit. Schaut mal auf die konventionellen Seifen oder Duschgele oder Shampoos und evaluiert dann die Inci im WWW, die werdet erschrecken. Denn egal, wie Ihr zur Pflege Euer Haut, Euer Haare, Eurer Lieben steht – langkettige Chemie, die mit Gefahrengutschildern durch Land kutschiert wird, kann nicht so gut sein. Oder würdet Ihr bei einem Unfall in die Pfützen steigen um zu helfen. Helfen würden wir alle mit Sicherheit aber nie in solch eine Pfütze steigen aber zuhause lassen wir unsere Kinder darin baden. Was für eine Logik, was für ein Wahnsinn.

Egal was Ihr kauft, egal was Ihr benutz – es sollte immer heißen: So wenige Inhaltstoffe, wie möglich und im Idealfall bitte keine Chemie.

Und wer dann immer noch Sorge hat, das sein Säureschutzmantel doch noch einen BOOSTER benötigt, der kann ja ein Körperöl verwenden. Bitte ohne Chemie und kaltgepresst.

Kaltgepresst…auch so ein Thema für sich, dem ich mich abschließend kurz stellen möchte. Es reicht eben nicht, dass die Naturstoffe nur im kalten Zustand und in einer kalten Umgebung gepresst werden. Nein, da muss auch die Temperatur in der Presse geprüft werden, denn die wird oftmals richtig, richtig heiß (kennt Ihr noch aus Physik und Chemie) und vernichtet somit wichtige Inhaltsstoffe.

Nein, es muss eine Schneckenpresse zum Einsatz kommen. Die muss ganz, ganz langsam arbeiten und auch dann erreicht das Öl eine Temperatur von um die 40 Grad, was aber ok ist und damit auf dem Level von Rohkost liegt.

In diesem Sinne, meine Lieben. Denkt mit Eurem Herzen und entdecke das Blaue in Dir

Eure Alex

2 Idee über “Was macht die klassische und zunehmend unbekannt werdende Seife aus?!

  1. Bettina Richardt sagt:

    Liebe Alex,

    ein wirklich sehr emotionaler Text, den ich mir nun mehrmal durchgelesen hatte und auch fachlich nachgeprüft habe. Sofern das bei allen sich daraus ableitenden Informationen möglich ist.

    Danke dafür. Jetzt habe ich eine völlig neue Sichtweise auf diese Dinge.

    Deine
    Bettina

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